Veranstaltungen

Feministische Bildung für eine solidarische Gesellschaft. WIDE im Gespräch mit drei jungen Politikerinnen

Montag, 19. November 2018, Dachstock der Reitschule Bern, 19.00-21.00

Annemarie Sancar diskutiert mit Lena Frank, Tamara Funicello, Eva Krattiger über die Rolle feministischer Ideen und Ansätze in der Politik. Als junge Politikerinnen stossen sie im Alltag auf harte Brocken. Doch mit ihrem Wissen, ihrer Beharrlichkeit und einer Offenheit für Debatte und Auseinandersetzung schaffen sie es sich durchzusetzen, ihre Ideen weiterzubringen, sie in konkrete politische Projekte zu giessen, gut vernetzt, in Bündnissen organisiert, mutig. Und sie scheuen sich nicht, von den erfahrenen Politikerinnen zu lernen, zum Beispiel mit welchen Slogans sich  der erste Frauenstreik in der öffentliche Diskussion Raum genommen hat! Information hier

 

Vergangene Veranstaltungen

Feministischer Blick auf die FairFood Idee

Hearing zur Geschlechterfrage in der nachhaltigen Land- und Ernährungswirtschaft
21. Juni 2018 09:45 – 11:45 cfd, Falkenhöheweg 8, 3012 Bern

Frauen und Männer nehmen in der Land- und Ernährungswirtschaft unterschiedliche Rollen ein. Nachhaltigkeitsinitiativen wirken daher unterschiedlich auf die Geschlechter – aber wie?
Im öffentlichen Hearing wird das Diskussionspapier «Feministische Blicke auf die FairFood Idee» von einem breiteren Fachpublikum diskutiert um deren Meinungsvielfalt aufzunehmen
und weitere Denkanstösse zu bieten. Informationen WIDE Fairfood Hearing.

„1968 Frauen – Neue Frauenbewegung: Ziele, Erfahrungen, Erfolge“

Podiumsgespräch u.a. mit Elisabeth Joris und Simona Isler (beide WIDE), Mittwoch 23.05.18 18.00,  Bernisches Historisches Museum, Helvetiaplatz 5, 3005 Bern

Die Ausschreibung „Zeitzeugen, Politiker und Experten verschiedener Fachrichtungen beleuchten die 68er-Bewegung aus unterschiedlichen Perspektiven.“ steht zwar im Widerspruch zum Thema und Podium… dennoch, es lohnt sich den  WIDE Frauen und anderen Feministinnen zuzuhören. Informationen hier.

Elisabeth Joris: Frauenrechtlerinnen am Landesstreik 1918

17. Mai, 19.15 Uhr, Frauenraum Reitschule, Schützenmattstrasse 11, Bern

Im Anschluss an die ordentliche Mitgliederversammlung von WIDE beleuchtet die Historikerin Elisabeth Joris in ihrem Vortrag den Landesstreik von 1918 aus feministischer Perspektive: Das Frauenstimmrecht nahm im Forderungskatalog des  Landesstreiks den prominenten zweiten Platz ein. Schon im Vorfeld des Streiks waren Frauen wegen der markanten Verteuerung der Grundnahrungsmittel an der Spitze der „Hungerdemonstrationen“ gestanden. Sie forderten klare Preiskontrollen und die Sicherung der Lebensmittelversorgung. Massnahmen gegen die hohen Preise erwarteten von den Behörden auch viele Vertreterinnen der so genannten bürgerlichen Frauenvereine, die sich in den grösseren Städten zu Frauenzentralen zusammengeschlossen hatten. So kam es in lokalen Ernährungskommissionen verschiedentlich zu Allianzen zwischen  Vertreterinnen der bürgerlichen und der sozialistischer Frauenbewegung. Allerdings löste die Frage nach der Legitimität des Landesstreiks unter Frauenrechtlerinnen aus dem bürgerlichen Lager Dispute aus, weil die radikaleren die Forderung nach Einführung des Frauenstimmrechts begrüssten, andere nicht den leisesten Anschein erwecken wollten, den Generalstreik zu begrüssen. Im Anschluss an den Vortrag gibt es eine Diskussion gefolgt von einem Apéro. Informationen: Annemarie Sancar

Silvia Federici: Politik der Hausarbeit,  Kapitalismus, Sorge und Feminismus

Montag 14. Mai, 18.15-20.00,  Alte Universität, Rheinsprung 9, 4051 Basel, Hörsaal 101.

WIDE organisiert in Kooperation mit dem Departement Geschichte der Universität Basel einen Workshop und einen öffentlichen Vortrag mit Silvia Federici. Federici ist Philosophin und feministische Aktivistin. Sie war in den 1970er Jahren Teil der internationalen Kampagne „Lohn für Hausarbeit“. Die emeritierte Professorin war Protagonistin der internationalen „Lohn für Hausarbeit“-Kampagne der 70er Jahre.  Sie ist Autorin des Buches „Caliban und die Hexe. Frauen, der Körper und die ursprüngliche Akkumulation“ und „Aufstand aus der Küche“. Im Vortrag erläutert sie ihre Analysen von Arbeitsverhältnissen und der Politisierung von Hausarbeit Die Frage, wer wann für wen sorgt und wie diese Arbeit wertgeschätzt, entlohnt und organisiert wird, gehört nach wie vor zu den Kernfragen feministischer Kritik und Politik. Diese Fragen wind auch in der Diskussion um das Grundeinkommen relevant. Informationen zum Workshop mit Anmeldung (Montag 9-12.00, Dep. Geschichte, Hirschgässli 21, Basel, Seminarraum 3). und weitere Informationen hier.

Mittagspalaver: „feministisch-kritische Ökonomie“

Dienstag, 6. März 2018, 12.15 – 13.45, cfd, Falkenhöheweg 8, Bern

Ulrike Knobloch ist Professorin für Ökonomie und Gender im Fach Wirtschaft und Ethik der Universität Vechta, sie wird auf Einladung von WIDE an einem Mittagspalaver in die aktuelle Debatte zur feministisch-kritischen Ökonomie einführen. Sie ist Mitherausgeberin des Sammelbandes „Unbezahlt und dennoch Arbeit“ (2016) und schreibt regelmässig zu Care-Arbeit  (u.a. „Crash. Sorgeökonomie und die Überwindung des Kapitalismus“, Denknetz Jahrbuch 2013). Mehr Informationen über Ulrike Knobloch: hier.

Eine Wirtschaftsdemokratie für das 21. Jahrhundert – Weshalb? Wie? Mit wem?“

Donnerstag, 8. März 2018, 19:15- 20:45 Uhr, PROGR-Aula, Speichergasse 4, 3011 Bern (anschliessend Apéro)

„In der heutigen Wirtschaft dominiert die Profitlogik. Trotz Millionengewinnen entlassen Grossunternehmen Leute. Der Stress am Arbeitsplatz nimmt zu. Steuervermeidung wird zum Normalfall. Die natürlichen Ressourcen werden ausgebeutet. Für viele Menschen ist die Digitalisierung der Arbeitswelt eine Gefahr statt eine Chance. Der Hebel, um das zu ändern, ist die Demokratisierung der Wirtschaft.“ Die Tagung bietet Raum für Fragen, wie eine Wirtschaft organisiert sein soll, wenn die Menschen und das Gemeinwohl im  Zentrum stehen, wie eine Wirtschaft aussieht, in der die Leute ihre Potenziale einbringen und mitgestalten können – in einer Zeit der grossen Herausforderungen „Klimawandel, Digitalisierung oder Globalisierung“ – umgehen kann. WIDE ist als feministisches Netzwerk zur Debatte eingeladen. Es geht um Mitbestimmung und Demokratie auf allen Ebenen: am Arbeitsplatz, in den Konzernzentralen, und in Form einer aktiven Wirtschaftspolitik – und aus feministischer Perspektive um Fragen im Zusammenhang von Arbeit, Zeit und Geld, Fragen nach der Organisation der Care-Arbeit, von Geschlecht und Gender. Informationen zur Tagung: hier

La Mujer como motor en la economia Mundial

Samstag, 10. März, 2018, 10-18.00 Uhr, Quartierzentrum Aussersihl, Hohlstrasse 67, Zürich

Die Veranstaltung „7° Jornada de la Mujer“, wird organisiert von AMES, Associacion de Mujeres Espanolas en Suiza. Um 11.00 hält Annemarie Sancar (Geschäftsstelle WIDE) ein Referat unter dem Titel: El Rol de los Cuidados. Desde una perspectiva economista-feminista. Flyer hier.

Feministischer Blick auf die Fair Food Idee 3

Donnerstag, 15. März 2018, 18.00 Uhr, cfd, Falkenhöheweg 8, Bern

Die Idee von Fair Food betrifft den Agrarhandel, die Entwicklungszusammenarbeit, Produktions- und Konsumationsweisen. Fair Food hat mit Wertschöpfungsketten, Labels und Verpackungsindustrie zu tun und mit Arbeitsbdingungen – von der Produktion mis zum Verkauf. Was ist nachhaltig, fair und wie vertragen sich ökologische Forderungen mit Menschenrechten? WIDE fragt zudem nach geschlechterspezifischen Auswirkungen von Fair Food Projekten und Politiken auf die Lebensbedingungen von Frauen und Männer, u.a. die Initiative, die im September zur Abstimmung kommt. Wie verschieben sich  Arbeitslast oder Profit? Fragen, die nicht nur für Bolivien oder Westafrika stellen. Auch in der Schweiz wird sich vieles ändern, doch zu wessen gunsten? Welche Herausforderungen ergeben sich besonders für die Bäuerinnen und Landfrauen? Wie viel Mitsprache nehmen sie sich in der Debatte um Fair Food? WIDE hat Christine Bühler, Präsidentin des Schweiz. Bäuerinnen- und Landfrauenverbands eingeladen, um ihren Standpunkt mit WIDE zu teilen. Informationen: Annemarie Sancar, WIDE Switzerland.

Geschlecht im Weiterbildungsgeschäft?

Donnerstag, 1. März 18.15 Uhr, cfd, Falkenhöheweg 8, Bern

Walter Schöni , Bildungssoziologe, Autor von „Bildungswertschöpfung. Zur politischen Ökonomie der berufsorientierten Weiterbildung“ erläuerte das aktuelle Weiterbildungsgeschäft. Diskutiert wurde am runden Tisch über die Dynamik des Weiterbildungsgeschäfts: über seine Diskurse und Verkaufsstrategien, aber auch über seine grossen Defizite, welche geschlechtsspezifische Ungleichheiten weiter verschärfen. Beispielsweise grenzt der Diskurs über „lebenslanges Lernen“ die wirklich massiven strukturellen Lernhindernisse, nämlich verbreitete Tieflöhne,  „gläserne Decken“ und Entwicklungsbarrieren in „typischen“ Tätigkeitsbereichen von Frauen, systematisch aus. Solche Feststellungen führten zur Frage, wie wir die Leistungen der Weiterbildung beurteilen können, unabhängig von kommerziellen Massstäben und Märkten. Welche Werte sollte die Weiterbildung für Lernende und Gesellschaft schaffen, und wie müsste sich eine emanzipatorische Weiterbildungspolitik orientieren?  Diese Fragen wurden am Beispiel zweier Weiterbildungsprogramme diskutiert: eines Kaderförderungsprogramms in der kantonalen Verwaltung und eines Sprachtrainings für fremdsprachige Migrantinnen und Migranten.

Frieden in Bewegung. Wo und wohin?

Mittwoch, 24. Januar 2018, 19.30 Uhr, Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, Zürich

Die Pace-Flaggen der Friedensdemonstrationen gegen den Irakkrieg 2003 sind längst in der Sonne vergilbt. Doch der globale «War on Terror» spitzt sich weiter zu, Europa schottet sich militärisch gegen MigrantInnen ab, die NATO bläst sich wieder auf und ein wütender US-Präsident droht mit nuklearen
Erstschlägen. Wo gibt es in dieser delikaten geopolitischen Situation heute interessante Ansätze für den Frieden? Welche friedenspolitischen Initiativen sind heute in der Schweiz aktiv, was erreichen sie lokal und wie kratzen sie an Machtkonstellationen? Buchvernissage von Widerspruch-Heft 70 «Militarisierung, Krieg und Frieden». Gespräch über friedenspolitische Initiativen mit den drei Widerspruch-AutorInnen Magdalena Küng (GSoA), Annemarie Sancar (WIDE Switzerland), Andreas Zumach (Journalist und Autor). Informatinen: Widerspruch

 

Höhepunkte 2017
3. cfd-FeminisTisch: „Intersektionalität in der Praxis“

Montag, 11.Dezember, 18.00-21.00, cfd, Falkenhöheweg 8, Bern

An diesem cfd FeminisTisch zu aktuelle Themen im Spannungsfeld Feminismus und Migration  diskutiert Annemarie Sancar, Geschäftsstelle WIDE, mit den beiden Stadträtinnen Tamara Funicello, Juso-Co-Präsidentin, und Regula Bühlmann, Grünes Bündnis, SGB-Zentralsekretärin, Möglichkeiten des politischen Handelns unter Berücksichtigung von Intersektionalität. Wir besprechen, welche Bedeutung Geschlecht, Herkunft, Nationalität, Alter oder Gesundheit für die soziale Sicherheit haben und analysieren aktuelle politische Fallbeispiele wie die AHV- Reform. Zusammenfassungen der beiden ersten Feministische vom 14.6. und 16.9. finden Sie auf der Facebook-Seite des cfd: www.facebook.com/cfd.schweiz

 

Ein feministischer Blick auf die Fair Food Idee 2

Dienstag, 28. November 2017, 18.30 Uhr, cfd, Falkenhöheweg 8, 3012 Bern

Die Fair‐Food‐Initiative, die die Grüne Partei Schweiz lanciert hat, möchte den Import von Lebens‐ und Futtermitteln in die Schweiz nachhaltig gestalten. Die Idee, mit Hilfe von Handelsmassnahmen Anreize für mehr  Nachhaltigkeit zu schaffen, ist nicht neu und gerade im Zusammenhang mit den Welthandelsregeln schon oft diskutiert worden. Im Zentrum steht die Frage, ob Produktionsmethoden (sog. ‚processes and production methods‘ oder PPMs) bei der Ausgestaltung von Handelsregeln berücksichtigt werden können oder sollen. Anders gefragt: Sollen Produkte, die auf unterschiedliche Weise hergestellt worden sind, vom importierenden Staat auf unterschiedliche Weise behandelt werden dürfen? Im Forschungsprojekt Feminisation, Agricultural Transition and Rural Employment „FATE“ unter der Leitung von Dr. Sabin Bieri, CDE, geht der Frage nach, wie sich die Nachhaltigkeitslabels für Produkte wie Quinoa, die bis anhin vor allem für den lokalen Konsum produziert, heute vermehrt auf dem globalisierten Markt gehandelt und in unseren Supermärkten zu relativ günstigen Preisen verkauft werden, auf die Arbeitsbedingungen der Kleinbäuerinnen und die Ernährungssituation  der betroffenen Kommunen in Bolivien auswirken. Für weitere Informationen: Sabin Bieri.

WIDE-Koordinationssitzung

Dienstag, 12. November 2017, 18.15, cfd, Falkenhöheweg 8, 3012 Bern

An den Sitzungen der Koordinationsgruppe sind alle WIDE-Aktiven und Interessierten, die sich nächstes Jahr zum Beipiel in einem Projekt, einem Kurs oder einer Veranstaltung beteiligen oder einfach reinhören möchten, herzlich willkommen. Zur Diskussion steht die schwerpunktsetzung der Kurse im Kontext der Feministischen Ökonomie und Care-Arbeit sowie die weiterführung der Debatte rund um Nachhaltigkeit und Fair Trade. Weiter wird WIDE-Switzerland im eruopäischen WIDE-Netzwerk an Workshops teilnehmen, die aus feministischer Sicht die Politik zur Bewältigung der „Migrationskrise“ beleuchten und alternative Ansätze diskutieren.   Informationen: Annemarie Sancar

Digitale Prekarisierung, Arbeitsrecht und digitaler Gendergraben

Montag, 20. November, 19.00 – 21.00 Uhr, Gewerkschaftshaus Basel, Rebgasse 1, Basel

Zu Vernissage des Jahrbuchs 2017 von Denknetz referieren die WIDE-Mitglieder Natalie Imboden (Sektorleitung Tertiär, Unia) und Christine Michel (Fachsekretärin für Gesundheitsschutz, Unia), sowie Kurt Pärli (Juristische Fakultät Uni Basel) über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsverhältnisse und welche geschlechtsspezifischen Unterschiede sich dabei herauskristallisieren – die Genderperspektive auf einen sonst sehr technisch und „geschlechtsneutral“ diskutierten Bereich der neueren gesellschaftlichen Herausforderungen. Moderation: Holger Schatz, Information: Annemarie Sancar

Heimarbeiterinnen in Pakistan organisieren sich – Zehra Khan berichtet.

Montag, 30. Oktober, 19.30 Uhr, cfd, Falkenhöheweg 8, 3012 Bern

Zusammen mit dem Solifonds organisiert WIDE ein Treffen mit Zehra Khan, Mitglied des Dachverbandes der Heimarbeiterinnengewerkschaften  in PakistanVertreterinnen des Verbandes der Heimarbeiterinnengewerkschaften HBWWF Pakistan. Im Zentrum der Gespräche steht das Organisieren der Frauen, die als Heimarbeiterinnen in prekären Verhältnissen leben. Sie schliessen sich in Gewerkschaften zusammen, eine schwierige Aufgabe, da sie isoliert zuhause arbeiten. Erfolge gibt es trotzdem: In der Provinz Sindh ist es ihnen gelungen, Heimarbeit aufs politische Parkett zu bringen. Informationen: Yvonne Zimmermann, Solifonds.

Race-Class-Gender: Die Linke und die Identitätspolitik

21. Juni 2017, 19.30-21.30 Uhr, Volkshaus Zürich

Vom 2. bis 4. Februar 2017 fand der Kongress Reclaim Democracy an der Universität Basel statt. 1800 Teilnehmende machten den Anlass zu einem grossen Erfolg. Die Dokumentation ist hier zu finden. Die Reclaim-Democracy-Kooperationsgemeinschaft hat beschlossen, im Herbst dieses Jahres die Vorbereitungen für einen Folgekongress in Angriff zu nehmen. Auf besonders reges Interesse waren am Kongress Veranstaltungen zu Gender, Postkolonialismus und Rassismus gestossen. Diese Debatten sollen weitergeführt werden: Die neue Ausgabe der Zeitschrift ‚Widerspruch‘  (erscheint im Juni 17) nimmt sich dem Thema an. Am 21.6.2017 findet in Zürich dazu eine Abendveranstaltung statt, an der Vania Alleva, Präsidentin Unia; Rohit Jain, Soziologe Universität Zürich; Katrin Meyer, Gender Studies Universität Basel und Cédric Wermuth, Nationalrat SP teilnehmen. Moderation: Annemarie Sancar, WIDE Switzerland.
Mehr Infos: hier.

Von Menschenrechten reden ist gut. Handeln ist besser.

Öffentliche Jahrestagung 2017 der NGO-Plattform Menschenrechte, Montag, 19. Juni 2017, 9.30 bis 16.30 Uhr, Universität Bern, UniS, Schanzeneckstrasse 1, Bern

Wege zu mehr Kohärenz in der Schweizer Aussenpolitik. Mit spannenden Inputs und Ateliers u.a. zum Fallbeispiel Genderpolitik mit Annemarie Sancar, WIDE Switzerland.

Das ganze Programm und Infos zur Anmeldung finden Sie: hier.

FeminisTisch zum Thema der Intersektionalität in der Praxis

Neue Veranstaltungsreihe des cfd | Erster FeministTisch am 14. Juni 2017, 18 Uhr bis ca. 21.30 Uhr, cfd, Falkenhöheweg 8, 3012 Bern

Der cfd lanciert eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Namen „FeminisTisch“. Gemeinsam mit Vertreterinnen aus der Praxis, Teilnehmer*innen von cfd-Projekten, Partnerorganisationen und Fachpersonen aus den Bereichen Migration und Gender werden aktuelle Themen im Spannungsfeld Feminismus und Migration besprochen.

Erster „FeminisTisch“ mit Brigitta Gerber und Jovita Pinto, Moderation: Annemarie Sancar, WIDE-Vorstand
Mehr Infos: hier.

Das Unbehagen an der Entwicklung: Eine andere Entwicklung oder anders als Entwicklung?

Buchpräsentation, Dienstag, 13. Juni 2017, 18.30 Uh, RomeroHaus Luzern

Würdigung der Publikation: Anne-Marie Holenstein
Podium mit: Annemarie Sancar (WIDE Switzerland), Beat Dietschy und Bruno Stöckli
Moderation: Josef  Estermann

Mehr Infos: hier.

Film „Where to, miss?“ und Jahresversammlung

Donnerstag, 11. Mai um 18 Uhr Jahresversammlung im Wöschhüsi, Gerberngasse 29, Bern, um 20 Uhr öffentliche Filmvorführung und Diskussion in der Cinématte

mit dem Film: Where to, miss ?

Lesung mit Mariam Tazi-Preve

Donnerstag, 4. Mai 2017, 19.30 Uhr, Münstergass-Buchhandlung, Münstergasse 33, 3011 Bern

Die Autorin der Bücher „Mutterschaft im Patriarchat“ und „Das Versagen der Kleinfamilie. Kapitalismus, Liebe und der Staat“ (u.a.) liest in Bern. Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen und auf eine interessante Diskussion.
Moderation: Sibylle Stillhart.

Girls don’t fly – Träume vom Fliegen

Donnerstag, 9. März 2017, 20 Uhr, Cinematte

Premiere
Regie: Monika Grassl; Dokumentarfilm; D/AUT 2016, Originalversion mit deutschen Untertiteln, 1h30

In Ghana eröffnet die erste und einzige Flugschule für Mädchen. Die Schülerinnen kommen vom Land und hatten bisher keine grossen Chancen im Leben. Jetzt steht ihnen scheinbar der Himmel offen. Doch schon bald laufen ihre Träume Gefahr, an alten Strukturen zu zerbrechen, denn ihr Ausbilder arbeitet mit ganz besonderen Methoden. Die jungen Frauen müssen lernen, nicht nur für ihre Zukunft, sondern auch für sich selbst zu kämpfen. Monika Grassl zeigt im Gewinner des Max-Ophüls-Preis, wie komplex und facettenreich “Hilfe zur Selbsthilfe” sein kann und unterwandert am Ende sämtliche Erwartungen.

Anschliessend Diskussion mit Annemarie Sancar WIDE (Women in Development Europe), ehemalige Genderbeauftragte DEZA. Moderation: Ursula Hirt. Die Vorstellung findet anlässlich des Internationalen Frauentags vom 8. März statt.

Weitere Infos von FEMMES TOTALES – Witziges, spannendes und anspruchsvolles Kino von Frauen!

Mehr Infos: hier.

Reclaim Democracy Kongress

Donnerstag, 2. Februar 2017, 14.00 Uhr bis Samstag, 4. Februar 2017, 24.00 Uhr, Universität Basel

Vier Plenarveranstaltungen: Substanzielle Demokratie und Buen Vivir | Europa und die Demokratie des Alltags | Rassismus-Nationalismus-Demokratie | Demokratie-Bewegung-Partei

Vierzig Ateliers und Seminare zu Themen wie Geschichte der Demokratie | Demokratie, Care, Gender | Demokratie, Markt, Komplexität, Populismus | Tumult als Garant von Demokratie | TTIP, TISA | Wirtschaftsdemokratie | Demokratie und Big Pharma | Ungleichheit, Finanzmärkte und Demokratie | Plebiszitäre Demokratie | Demokratie, Menschenrechte, Migration | Urban Citizenship | Streik- und Rätebewegungen | Demokratie, Medien, Big Data | Demokratie, Bildung, akademischer Betrieb

Nur in einer umfassenden Demokratie
•    können Menschenrechte, Freiheitsrechte und Frieden durchgesetzt,
•    kann die kollektive Verantwortung für die Umwelt wahrgenommen,
•    können globale Gerechtigkeit und sozialer Ausgleich erkämpft,
•    können Konflikte auf Augenhöhe gelöst werden.

Von einer solchen Demokratie sind wir weit und zunehmend weiter entfernt. Der Kongress ‚Reclaim Democracy‘ ist der Ort für Debatten darüber, wie Demokratie gestärkt werden kann.

Alle Infos: hier.

Reclaim the City – öffentliche Diskussion zu demokratischer Stadtaneignung

Montag, 16. Januar 2017, 19.30 Uhr, Dachstock (Reitschule Bern)

anlässlich des Erscheinens von Widerspruch Heft 69 «Konzerne Stadt Demokratie» – in Kooperation mit Rotpunktverlag und WOZ.

Genossenschaften, Freiräume, Reclaim-the-Streets oder Urban Citizenship: Solche Praktiken der Stadtaneignung begreifen die ‚Stadt‘ nicht als blosse Siedlungsstruktur und ‚Demokratie‘ nicht nur als Spaziergang zur Urne. Sie fragen: Wem gehört die Stadt?

Einleitung: Ueli Mäder (Soziologe, Beirat Widerspruch)
Gesprächsleitung: Ursina Anderegg (Widerspruch-Autorin, Stadträtin Grünes Bündnis Bern, WIDE Switzerland):

Mit:
– Jacqueline Badran (SP-Nationalrätin Zürich)
– Ivo Balmer (Widerspruch-Autor, Mietshäuser Syndikat Basel)
– Karin Jenni (Widerspruch-Autorin, Berner Beratungsstelle für Sans-Papiers, WIDE Switzerland)
– Sarah Schilliger (Soziologin, Allianz gegen Racial Profiling, Kritnet)
– Vesna Tomse (Stadtsoziologin und -aktivistin, Zwischennutzung Wunderkammer Glattpark)

hier

WIDE+ and EWL International Conference “Movements, Borders, Rights? Feminist perspectives on global issues in Europe“

24-25 October, 2016, Brussels, Belgium

The world seems to be in turmoil, and Europe is deeply affected as economic and political power is reconfiguring on a global scale. The recent Brexit is an expression of the deep divide in many countries, with right-wing populism on the rise. Years of austerity and market liberalisation politics have increased the social and economic precarity and feelings of insecurity. The lack of political transparency and democratic decision making resulted in a loss of credibility of both national governments and the EU. The potential of the EU as a peaceful, democratic, social and open-border model of cooperation is under threat. In view of the humanitarian crises in the EU neighbourhood which have forced millions of people to flee from their countries, Europe´s main answer is to build new fences to stop them.

Women In Development Europe+ (WIDE+) and the European Women’s Lobby (EWL) are organizing this two-day international conference to develop a consistent feminist analysis on these global developments faced by Europe. Panels and workshops will explore the ways in which social justice, gender equality and women’s rights are affected, sacrificed or squeezed.

More information: here.

Abschluss-Statement auf Deusch: hier.

13th AWID International Forum: Feminist Futures: Building Collective Power for Rights and Justice

8-11 Sept. 2016 | Costa do Sauípe, Bahia – Brazil

At the 13th AWID Forum in Brazil, WIDE+ took part with a workshop „Revisiting our strategies for reclaiming a social, gender just, democratic and peaceful Europe“. The session was prepared by Christa Wichterich, Kinga Lohmann and Jelena Lenggenhager.

Schlussbericht aus dem WIDE+-Workshop

WIDE-Austauschtreffen

Freitag, 9. September 2016, 16 bis 20 Uhr, cfd, Falkenhöheweg 8, 3012 Bern

Austauschen, vernetzen, diskutieren mit allen WIDE-Mitgliedern und Interessierten!
– Inputs aus den WIDE-Arbeitsgruppen
– Diskussion aktueller WIDE-Themen
– Input zu CEDAW: Wo gibt es für WIDE Anknüpfungspunkte? Welche Impulse können wir daraus ziehen?
– Apéro und Austausch

Anmeldung bis Ende August an karinjenni@wide-network.ch.

Denknetz-Tagung: Langzeitpflege wohin?

Freitag, 2. September 2016, 10:15h – 15:45h Bern, Hotel Bern, Zeughausgasse 9

An der Tagung Langzeitpflege wohin? stellt das Bundesamt für Gesundheit den aktuellen Bericht des Bundesrats zur Langzeitpflege vor. VertreterInnen des Schweizerischen Seniorenrats, der Denknetz-Fachgruppe Langzeitpflege und der Grossmütterrevolution nehmen dazu Stellung. Curaviva präsentiert ihr neues Wohn- und Pflegemodell 2030. Erläutert werden ferner die Lösungswege, die der Kanton Waadt eingeschlägt, sowie die Eckwerte der Langzeitpflege in Dänemark. Die Gewerkschaften VPOD und Unia legen die Anliegen des Personals dar. Schliesslich wird die Plattform Gutes Alter vorgestellt, die gegenwärtig im Aufbau begriffen ist und die das Ziel einer ganzheitlichen, sozialen und demokratisch gestalteten Langzeitpflege verfolgt.

Die Tagung wird simultan auf deutsch/französisch übersetzt.

Teilnahmekosten:120.- Normalbeitrag; 70.- für Denknetz-Mitglieder; 30.- für Wenig- und Nichtverdienende. Anmeldung: Per E-Mail an tagung@denknetz.ch bis am 30. August 2016. Die Anmeldung ist verbindlich.

Mehr Infos: hier.

Übergabe des Aufrufs zur Umsetzung des ILO-Abkommens 189 „für menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte“ an den Bundesrat

15. Juni 2016, 12.30 bis 13.30, Bundesplatz Bern

Medienmitteilung von WIDE Schweiz und der Nationalen Plattform zu den Sans-Papiers

Am 12. November 2015 ist in der Schweiz das ILO-Abkommen „Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte“ in Kraft getreten. An diesem Tag haben Women in Development WIDE Schweiz und die nationale Plattform zu den Sans-Papiers einen breit abgestützten Aufruf lanciert. Er verlangt die zügige Umsetzung des Abkommens. Der von Organisationen und Einzelpersonen unterzeichnete Aufruf wird am 15. Juni im Beisein eidgenössischer ParlamentarierInnen dem Bundesrat übergeben.

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