Veranstaltungen

WIDE-Versammlung

Donnerstag, 6. November 2017, 18 Uhr, cfd, Falkenhöheweg 8, 3012 Bern

für alle WIDE-Aktiven und Interessierten, die sich auch gerne an der Jahresplanung 2018 beteiligen möchten, die dann diskutiert wird. Wie geht es weiter mit den verschiedenen THemen? Sind Themen wichtig und zu wenig bachtet? Soll WIDE 2018 eine eine grössere Veranstaltung organisieren?

Ein feministischer Blick auf die Fair Food Idee 2

Dienstag, 28. November 2017, 18.30 Uhr, cfd, Falkenhöheweg 8, 3012 Bern

Die Fair‐Food‐Initiative, die die Grüne Partei Schweiz lanciert hat, möchte den Import von Lebens‐ und Futtermitteln in die Schweiz nachhaltig gestalten. Die Idee, mit Hilfe von Handelsmassnahmen Anreize für mehr  Nachhaltigkeit zu schaffen, ist nicht neu und gerade im Zusammenhang mit den Welthandelsregeln schon oft diskutiert worden. Im Zentrum steht die Frage, ob Produktionsmethoden (sog. ‚processes and production methods‘ oder PPMs) bei der Ausgestaltung von Handelsregeln berücksichtigt werden können oder sollen. Anders gefragt: Sollen Produkte, die auf unterschiedliche Weise hergestellt worden sind, vom importierenden Staat auf unterschiedliche Weise behandelt werden dürfen? Im Forschungsprojekt „R4D Food Sustainability“ unter der Leitung von Dr. Sabin Bieri, CDE, geht der Frage nach, wie sich die Nachhaltigkeitslabels für Produkte wie Quinoa, die bis anhin vor allem für den lokalen Konsum produziert, heute vermehrt auf dem globalisierten Markt gehandelt und in unseren Supermärkten zu relativ günstigen Preisen verkauft werden, auf die Arbeitsbedingungen der Kleinbäuerinnen und die Ernährungssituation  der betroffenen Kommunen in Bolivien auswirken. Für weitere Informationen: Sabin Bieri

Race-Class-Gender: Die Linke und die Identitätspolitik

21. Juni 2017, 19.30-21.30 Uhr, Volkshaus Zürich

Vom 2. bis 4. Februar 2017 fand der Kongress Reclaim Democracy an der Universität Basel statt. 1800 Teilnehmende machten den Anlass zu einem grossen Erfolg. Die Dokumentation ist hier zu finden. Die Reclaim-Democracy-Kooperationsgemeinschaft hat beschlossen, im Herbst dieses Jahres die Vorbereitungen für einen Folgekongress in Angriff zu nehmen. Auf besonders reges Interesse waren am Kongress Veranstaltungen zu Gender, Postkolonialismus und Rassismus gestossen. Diese Debatten sollen weitergeführt werden: Die neue Ausgabe der Zeitschrift ‚Widerspruch‘  (erscheint im Juni 17) nimmt sich dem Thema an. Am 21.6.2017 findet in Zürich dazu eine Abendveranstaltung statt, an der Vania Alleva, Präsidentin Unia; Rohit Jain, Soziologe Universität Zürich; Katrin Meyer, Gender Studies Universität Basel und Cédric Wermuth, Nationalrat SP teilnehmen. Moderation: Annemarie Sancar, WIDE Switzerland.
Mehr Infos: hier.

Von Menschenrechten reden ist gut. Handeln ist besser.

Öffentliche Jahrestagung 2017 der NGO-Plattform Menschenrechte, Montag, 19. Juni 2017, 9.30 bis 16.30 Uhr, Universität Bern, UniS, Schanzeneckstrasse 1, Bern

Wege zu mehr Kohärenz in der Schweizer Aussenpolitik. Mit spannenden Inputs und Ateliers u.a. zum Fallbeispiel Genderpolitik mit Annemarie Sancar, WIDE Switzerland.

Das ganze Programm und Infos zur Anmeldung finden Sie: hier.

FeminisTisch zum Thema der Intersektionalität in der Praxis

Neue Veranstaltungsreihe des cfd | Erster FeministTisch am 14. Juni 2017, 18 Uhr bis ca. 21.30 Uhr, cfd, Falkenhöheweg 8, 3012 Bern

Der cfd lanciert eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Namen „FeminisTisch“. Gemeinsam mit Vertreterinnen aus der Praxis, Teilnehmer*innen von cfd-Projekten, Partnerorganisationen und Fachpersonen aus den Bereichen Migration und Gender werden aktuelle Themen im Spannungsfeld Feminismus und Migration besprochen.

Erster „FeminisTisch“ mit Brigitta Gerber und Jovita Pinto, Moderation: Annemarie Sancar, WIDE-Vorstand
Mehr Infos: hier.

Das Unbehagen an der Entwicklung: Eine andere Entwicklung oder anders als Entwicklung?

Buchpräsentation, Dienstag, 13. Juni 2017, 18.30 Uh, RomeroHaus Luzern

Würdigung der Publikation: Anne-Marie Holenstein
Podium mit: Annemarie Sancar (WIDE Switzerland), Beat Dietschy und Bruno Stöckli
Moderation: Josef  Estermann

Mehr Infos: hier.

Film „Where to, miss?“ und Jahresversammlung

Donnerstag, 11. Mai um 18 Uhr Jahresversammlung im Wöschhüsi, Gerberngasse 29, Bern, um 20 Uhr öffentliche Filmvorführung und Diskussion in der Cinématte

mit dem Film: Where to, miss ?

Lesung mit Mariam Tazi-Preve

Donnerstag, 4. Mai 2017, 19.30 Uhr, Münstergass-Buchhandlung, Münstergasse 33, 3011 Bern

Die Autorin der Bücher „Mutterschaft im Patriarchat“ und „Das Versagen der Kleinfamilie. Kapitalismus, Liebe und der Staat“ (u.a.) liest in Bern. Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen und auf eine interessante Diskussion.
Moderation: Sibylle Stillhart.

Girls don’t fly – Träume vom Fliegen

Donnerstag, 9. März 2017, 20 Uhr, Cinematte

Premiere
Regie: Monika Grassl; Dokumentarfilm; D/AUT 2016, Originalversion mit deutschen Untertiteln, 1h30

In Ghana eröffnet die erste und einzige Flugschule für Mädchen. Die Schülerinnen kommen vom Land und hatten bisher keine grossen Chancen im Leben. Jetzt steht ihnen scheinbar der Himmel offen. Doch schon bald laufen ihre Träume Gefahr, an alten Strukturen zu zerbrechen, denn ihr Ausbilder arbeitet mit ganz besonderen Methoden. Die jungen Frauen müssen lernen, nicht nur für ihre Zukunft, sondern auch für sich selbst zu kämpfen. Monika Grassl zeigt im Gewinner des Max-Ophüls-Preis, wie komplex und facettenreich “Hilfe zur Selbsthilfe” sein kann und unterwandert am Ende sämtliche Erwartungen.

Anschliessend Diskussion mit Annemarie Sancar WIDE (Women in Development Europe), ehemalige Genderbeauftragte DEZA. Moderation: Ursula Hirt. Die Vorstellung findet anlässlich des Internationalen Frauentags vom 8. März statt.

Weitere Infos von FEMMES TOTALES – Witziges, spannendes und anspruchsvolles Kino von Frauen!

Mehr Infos: hier.

Reclaim Democracy Kongress

Donnerstag, 2. Februar 2017, 14.00 Uhr bis Samstag, 4. Februar 2017, 24.00 Uhr, Universität Basel

Vier Plenarveranstaltungen: Substanzielle Demokratie und Buen Vivir | Europa und die Demokratie des Alltags | Rassismus-Nationalismus-Demokratie | Demokratie-Bewegung-Partei

Vierzig Ateliers und Seminare zu Themen wie Geschichte der Demokratie | Demokratie, Care, Gender | Demokratie, Markt, Komplexität, Populismus | Tumult als Garant von Demokratie | TTIP, TISA | Wirtschaftsdemokratie | Demokratie und Big Pharma | Ungleichheit, Finanzmärkte und Demokratie | Plebiszitäre Demokratie | Demokratie, Menschenrechte, Migration | Urban Citizenship | Streik- und Rätebewegungen | Demokratie, Medien, Big Data | Demokratie, Bildung, akademischer Betrieb

Nur in einer umfassenden Demokratie
•    können Menschenrechte, Freiheitsrechte und Frieden durchgesetzt,
•    kann die kollektive Verantwortung für die Umwelt wahrgenommen,
•    können globale Gerechtigkeit und sozialer Ausgleich erkämpft,
•    können Konflikte auf Augenhöhe gelöst werden.

Von einer solchen Demokratie sind wir weit und zunehmend weiter entfernt. Der Kongress ‚Reclaim Democracy‘ ist der Ort für Debatten darüber, wie Demokratie gestärkt werden kann.

Alle Infos: hier.

Reclaim the City – öffentliche Diskussion zu demokratischer Stadtaneignung

Montag, 16. Januar 2017, 19.30 Uhr, Dachstock (Reitschule Bern)

anlässlich des Erscheinens von Widerspruch Heft 69 «Konzerne Stadt Demokratie» – in Kooperation mit Rotpunktverlag und WOZ.

Genossenschaften, Freiräume, Reclaim-the-Streets oder Urban Citizenship: Solche Praktiken der Stadtaneignung begreifen die ‚Stadt‘ nicht als blosse Siedlungsstruktur und ‚Demokratie‘ nicht nur als Spaziergang zur Urne. Sie fragen: Wem gehört die Stadt?

Einleitung: Ueli Mäder (Soziologe, Beirat Widerspruch)
Gesprächsleitung: Ursina Anderegg (Widerspruch-Autorin, Stadträtin Grünes Bündnis Bern, WIDE Switzerland):

Mit:
– Jacqueline Badran (SP-Nationalrätin Zürich)
– Ivo Balmer (Widerspruch-Autor, Mietshäuser Syndikat Basel)
– Karin Jenni (Widerspruch-Autorin, Berner Beratungsstelle für Sans-Papiers, WIDE Switzerland)
– Sarah Schilliger (Soziologin, Allianz gegen Racial Profiling, Kritnet)
– Vesna Tomse (Stadtsoziologin und -aktivistin, Zwischennutzung Wunderkammer Glattpark)

hier

WIDE+ and EWL International Conference “Movements, Borders, Rights? Feminist perspectives on global issues in Europe“

24-25 October, 2016, Brussels, Belgium

The world seems to be in turmoil, and Europe is deeply affected as economic and political power is reconfiguring on a global scale. The recent Brexit is an expression of the deep divide in many countries, with right-wing populism on the rise. Years of austerity and market liberalisation politics have increased the social and economic precarity and feelings of insecurity. The lack of political transparency and democratic decision making resulted in a loss of credibility of both national governments and the EU. The potential of the EU as a peaceful, democratic, social and open-border model of cooperation is under threat. In view of the humanitarian crises in the EU neighbourhood which have forced millions of people to flee from their countries, Europe´s main answer is to build new fences to stop them.

Women In Development Europe+ (WIDE+) and the European Women’s Lobby (EWL) are organizing this two-day international conference to develop a consistent feminist analysis on these global developments faced by Europe. Panels and workshops will explore the ways in which social justice, gender equality and women’s rights are affected, sacrificed or squeezed.

More information: here.

Abschluss-Statement auf Deusch: hier.

13th AWID International Forum: Feminist Futures: Building Collective Power for Rights and Justice

8-11 Sept. 2016 | Costa do Sauípe, Bahia – Brazil

At the 13th AWID Forum in Brazil, WIDE+ took part with a workshop „Revisiting our strategies for reclaiming a social, gender just, democratic and peaceful Europe“. The session was prepared by Christa Wichterich, Kinga Lohmann and Jelena Lenggenhager.

Schlussbericht aus dem WIDE+-Workshop

WIDE-Austauschtreffen

Freitag, 9. September 2016, 16 bis 20 Uhr, cfd, Falkenhöheweg 8, 3012 Bern

Austauschen, vernetzen, diskutieren mit allen WIDE-Mitgliedern und Interessierten!
– Inputs aus den WIDE-Arbeitsgruppen
– Diskussion aktueller WIDE-Themen
– Input zu CEDAW: Wo gibt es für WIDE Anknüpfungspunkte? Welche Impulse können wir daraus ziehen?
– Apéro und Austausch

Anmeldung bis Ende August an karinjenni@wide-network.ch.

Denknetz-Tagung: Langzeitpflege wohin?

Freitag, 2. September 2016, 10:15h – 15:45h Bern, Hotel Bern, Zeughausgasse 9

An der Tagung Langzeitpflege wohin? stellt das Bundesamt für Gesundheit den aktuellen Bericht des Bundesrats zur Langzeitpflege vor. VertreterInnen des Schweizerischen Seniorenrats, der Denknetz-Fachgruppe Langzeitpflege und der Grossmütterrevolution nehmen dazu Stellung. Curaviva präsentiert ihr neues Wohn- und Pflegemodell 2030. Erläutert werden ferner die Lösungswege, die der Kanton Waadt eingeschlägt, sowie die Eckwerte der Langzeitpflege in Dänemark. Die Gewerkschaften VPOD und Unia legen die Anliegen des Personals dar. Schliesslich wird die Plattform Gutes Alter vorgestellt, die gegenwärtig im Aufbau begriffen ist und die das Ziel einer ganzheitlichen, sozialen und demokratisch gestalteten Langzeitpflege verfolgt.

Die Tagung wird simultan auf deutsch/französisch übersetzt.

Teilnahmekosten:120.- Normalbeitrag; 70.- für Denknetz-Mitglieder; 30.- für Wenig- und Nichtverdienende. Anmeldung: Per E-Mail an tagung@denknetz.ch bis am 30. August 2016. Die Anmeldung ist verbindlich.

Mehr Infos: hier.

Übergabe des Aufrufs zur Umsetzung des ILO-Abkommens 189 „für menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte“ an den Bundesrat

15. Juni 2016, 12.30 bis 13.30, Bundesplatz Bern

Medienmitteilung von WIDE Schweiz und der Nationalen Plattform zu den Sans-Papiers

Am 12. November 2015 ist in der Schweiz das ILO-Abkommen „Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte“ in Kraft getreten. An diesem Tag haben Women in Development WIDE Schweiz und die nationale Plattform zu den Sans-Papiers einen breit abgestützten Aufruf lanciert. Er verlangt die zügige Umsetzung des Abkommens. Der von Organisationen und Einzelpersonen unterzeichnete Aufruf wird am 15. Juni im Beisein eidgenössischer ParlamentarierInnen dem Bundesrat übergeben.

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