Jahresberichte

Jahresbericht 2016

Die WIDE-Arbeitsgruppen beschäftigten sich auch 2016 intensiv mit Care-Ökonomie sowie mit Wirtschafts-, Sozial-, und Entwicklungspolitik.
Gerüstet mit dem Manifest « Hin zu einer neuen Sorgsamkeit» hat sich die Nadelstich-Gruppe im 2016 aufgemacht zu ihren ersten Nadelstichen, welche in der Idee mündete, eine Plattform «Care-Revolution Switzerland» zu etablieren.
Als Mitglied des europäischen Netzwerkes WIDE+ waren wir aktiv beteiligt an der internationalen Konferenz “Movements, Borders, Rights? Feminist Perspectives on Global Issues in Europe” und am 13. AWID-Forum in Brasilien.
WIDE führt auch regelmässig Kurse zu Konzepten und Debatten feministischer Ökonomie durch. 2016 fand ein Kurs zu Care-Arbeit mit dem Titel „Von der ökonomischen Theorie zur politischen Bewegung“ statt und die Arbeitsgruppe „Euro“ entwickelte ein Kursangebot, um die Eurokrise besser zu verstehen.
«TARPSY – Fallpauschalen für die Psychiatrie?», «Neue Regelung für Home-Care: Schwierigkeiten aus gewerkschaftlicher Sicht», «Ökonomisierung aus der Sicht der Pflege», neue Argumente zum Grundeinkommen, die Entwicklung des Geburtshauses Maternité Alpine in Zweisimmen sowie ein Film über Hausarztmedizin in Randgebieten waren die Themen, die 2016 im Debattierclub zur Debatte standen.

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Jahresbericht 2015

Auch 2015 wurde innerhalb der WIDE-Arbeitsgruppen intensiv diskutiert und gearbeitet. Das internationale Projekt „Economic Literacy across Europe“ konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Mittels Austausch und Kooperation im Bereich von Economic Literacy Themen wurde eine praxistaugliche Sammlung von inhaltlich und methodisch differenzierten Werkzeugen erarbeitet. Eine Arbeitsgruppe um Mascha Madörin ging den Fragen rund um die Euro- und Frankenkrisen nach. Im Debattierclub und in den feministischen Dialogen wurde die Schliessung der Geburtshilfe des Spitals Zweisimmen und die unbezahlte Hausarbeit diskutiert. Die AG Nachhaltigkeit hat sich der Frage „Wie gehen Projekte der Quartier- und Stadtentwicklung mit Care um?“ gewidmet. Anfang 2015 hat sich unter dem Titel Nadelstich-Gruppe eine gemeinsame Plattform von WIDE Switzerland und dem Denknetz Schweiz gebildet. Aus den Diskussionen ist ein konsolidiertes Manifest „Hin zu einer neuen Sorgsamkeit“ entstanden. Und zusammen mit der Plattform für die Sans-Papiers hat WIDE Switzerland den Aufruf zur Umsetzung der ILO-Konvention 189 „Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte und Care-Migrantinnen!“ lanciert.

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Jahresbericht 2014

Mit der Tagung zu Gender & Nachhaltigkeit, der Gründungsversammlung von WIDE+ und dem Arbeitstreffen des Projekts «Economic Literacy across Europe» erlebte WIDE im Herbst 2014 drei intensive und inspirierende Tage des Wissensaustauschs, der Vernetzung und der transeuropäischen und transdisziplinären Zusammenarbeit. Auch der Debattierclub war im 2014 äusserst aktiv. Er bot eine Plattform, um die in den letzten Jahren lancierten Manifeste und Resolutionen zu Care aus feministischer Sicht zu diskutieren. Mit neuen Grundlagen aus der Perspektive der Care Ökonomie mischte er sich in die Altersvorsorgepolitik und die Vereinbarkeitsdebatten ein.

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Jahresbericht 2013

Die Altersvorsorgepolitik und die Nachhaltigkeitsdebatten waren zwei Schwerpunktthemen im 2013. WIDE Switzerland stellte Räume bereit, um sie aus der Perspektive der Care Ökonomie und mit Fokus auf die Geschlechterverhältnisse in der Arbeit zu debattieren. Die Materialien und die Veranstaltung zur Rentenreform 2020 und die Workshops zu Gender und Nachhaltigkeit stiessen auf grosse Resonanz. Auf der transnationalen Ebene engagierte sich WIDE Switzerland für die Neuknüpfung des europäischen Netzwerkes WIDE + und beteiligte sich an einem trans-europäischen Economic-Literacy-Projekt.

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Jahresbericht 2012

Mit der Tagung und GENDER MACHT ARBEIT zu Arbeitszusammenhängen aus feministischer Sicht und der Publikation der Ergebnisse, griff WIDE Switzerland ein Thema auf, das beschäftigt und politisch aktuell ist. Durch die breite Zusammenarbeit konnten Vernetzungen gestärkt und Interessierte gewonnen werden. Auf grosses Echo stiess auch das Diskussionspapier des WIDE-Debattierclubs zum bedingungslosen Grundeinkommen. 2012 begann WIDE zudem, Grundlagen zu erarbeiten und sich einzumischen in die Debatten um nachhaltige Entwicklungsziele. Klammer aller WIDE-Aktivitäten bleibt die Care Ökonomie.

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Jahresbericht 2011

Wie spielen sozialer Wandel, Gleichberechtigung und Arbeit zusammen? Was bedeuten die Ökonomisierung des Sozialen einerseits und die Finanz- und Wirtschaftskrisen andererseits für die Arbeits- und Lebenszusammenhänge von Frauen und Männern? Wie beeinflussen sie die Verteilung der bezahlten und unbezahlten Care Arbeit zwischen den Geschlechtern im Norden und im globalen Süden? Mit diesen Fragestellungen mischte sich WIDE Switzerland in aktuelle Debatten zur Entwicklungs-, Landwirtschafts- Sozial- und Wirtschaftspolitik ein. Dabei gelang es, in verschiedene Diskussionszusammenhänge zukunftsweisende Positionen aus der Perspektive der Care Ökonomie einzubringen. Was 2011 an Analyse und Erkenntnis, Vernetzungen und Forderungen zusammen gekommen ist, stellt WIDE an der Tagung GENDER MACHT ARBEIT im Mai 2012 öffentlich zur Debatte.

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Jahresbericht 2010

Ernährung, Arbeit und Gesundheit: In diesen Politikfeldern hat WIDE Switzerland im 2010 aus der Genderperspektive Grundlagen erarbeitet, Veranstaltungen organisiert und Stellung bezogen. Überlegungen feministischer Ökonomie und das Thema Care Ökonomie führten als roter Faden durch alle Aktivitäten. In den Arbeitsgruppen zu Food&Gender und zu Economic Literacy, im Debattierclub und in der Groupe de Réflexion/WIDE, die sich 2010 gebildet haben, teilten WissenschaftlerInnen, AktivistInnen und ExpertInnen Know-how und entwickelten genderrelevante Positionen.

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Jahresbericht 2009

Als Gastgeberin der internationalen WIDE-Jahreskonferenz erlebte WIDE Switzerland ein bewegtes erstes Jahr. Mit dem Thema Care Ökonomie knüpfte die Konferenz an eine feministische Schlüsseldebatte an, die angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise zusätzliche Brisanz erlangte, und entwickelte sie weiter. Über WIDE hinaus gelang es, Interesse zu wecken und die weitere Beschäftigung mit der Care-Thematik in verschiedenen Politikfeldern anzuregen. Gleichzeitig baute WIDE Switzerland das Profil und die Strukturen des Netzwerks auf. Der Start ist gleungen, und WIDE Switzerland konnte mit vielfältigen Aktivitäten, engagierten Mitgliedern, Fachfrauen und VernretzungspartnerInnen ins 2010 eintsteigen.

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