Ziele und Geschichte

Ziele

WIDE Switzerland

  • erarbeitet Analysen und Positionen insbesondere zu Themen der Care-Ökonomie, der Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie der Entwicklungszusammenarbeit, mit Fokus auf die Geschlechterverhältnisse,
  • fördert die öffentliche Debatte und erarbeitet Stellungnahmen zu diesen Themen,
  • organisiert Veranstaltungen und Konferenzen,
  • setzt sich für die Weiterbildung und Verbreitung des Wissens zu diesen Fragen ein,
  • fördert die Zusammenarbeit mit allen Organisationen, die zu ähnlichen Themen arbeiten und
  • koordiniert die Zusammenarbeit mit WIDE Europe.

 

Geschichte

2005 bildete sich in der Schweiz eine Gruppe entwicklungspolitisch engagierter Frauen, um sich regelmässig zur Frage „Gender in der Entwicklungszusammenarbeit und Aussenpolitik der Schweiz“ auszutauschen und die auf verschiedenen Ebenen zum Thema arbeitenden Kräfte zu bündeln. Die Working Group on Gender and Development erweiterte sich laufend und hat sich im Dezember 2008 offiziell als „WIDE Switzerland“ gegründet. WIDE Switzerland konstituierte sich damit als nationale Plattform des Netzwerks Women in Development Europe (WIDE Europe).

Pressekonferenz zur Lancierung von WIDE Switzerland, 2009:

Medienmitteilung
Franziska Müller, Geschäftsstelle WIDE Switzerland und cfd: Statement
Rosmarie Bär, Koordinatorin für Entwicklungspolitik, Alliance Sud: Statement
Mascha Madörin, Ökonomin und Mitglied des Forschungsteams für die UNRISD-Studie: Statement
Annemarie Sancar, Senior Policy Advisor Gender, EDA/DEZA: Statement

WIDE Europe, bereits 1985 gegründet, war ein Netzwerk von Frauenorganisationen, Entwicklungsorganisationen, Gender-Expertinnen und Frauenrechtsaktivistinnen aus dem Süden, Osten und Norden. An der letzten Generalversammlung von WIDE Europe im Dezember 2011 haben sich die Mitglieder entschieden die Organisation aufzulösen und WIDE+ zu gründen.

Die Gründungsmitglieder von WIDE Switzerland sind: Lilian Fankhauser (IZFG), Tina Goethe (Swissaid), Marianne Hochuli, Hella Hoppe (SEK), Ulrike Knobloch (Universität St. Gallen), Mascha Madörin, Franziska Müller (cfd), Tania Rohrer (Helvetas) Sarah Schilliger (Universität Basel), Kathrin Spichiger (Alliance Süd), Lilian Studer (HEKS), Heike Wach (ProGender).