WIDE Switzerland

ist ein unabhängiges, feministisches Netzwerk. WIDE setzt sich mit Care-Ökonomie auseinander sowie mit Wirtschafts-, Sozial- und Entwicklungspolitik. WIDE vermittelt Wissen, lanciert Diskussionen und nimmt politisch Einfluss.

Aktuelles:

Veranstaltung

Frauen-Filme und Gespräch: 50 Jahre Frauenstimmrecht in Bern

17.-18. September 2018, cinematte Bern, Wasserwerkgasse 7, ab 18.30

Am 17. September zeigt WIDE in Koproduktion mit cinematte den dreiteiligen Film „Eine andere Geschichte – politisch aktive Frauen in der Schweiz zwischen 1910 und 1991“ von Tula Roy und Christoph Wirsing. Zwischen dem ersten und zweiten Teil diskutieren die ehemalige Gemeinderätin Joy Matter und die jetzige Stadtratspräsidentin Regula Bühlmann mit Simona Isler (WIDE) über ihre Erfahrungen in der parlamentarischen Politik in Bern – früher und heute. Nach Wunsch werden anschliessend die beiden anderen Teile des Films gezeigt. Am zweiten Abend läuft im Rahmen der cinematte-Kinoprogramms der Film „Hidden Figures“, ein Spielfilm über das Leben und die Erfahrungen von drei schwarzen Wissenschaftlerinnen und NASA-Mitarbeiterinnen.

Publikation

Neue Publikation: Gender Sensitive Migration / Refugee Policy for Balkan Route Camps in Serbia

Empowering national and local institutions, strengthening gender sensitive cross sectoral responses to refugee crises for the protection of most vulnerable refugees / migrants and asylum seekers

Im Auftrag der UNFPA hat Annemarie Sancar, Geschäftsstelle WIDE Switzerland, ein Assessment durchgeführt zur Situation der geflüchteten Menschen in den Camps der Balkanroute. Interviews mit Regierungsstellen, NGOs, Camp-Mitarbeitenden und  Besuche der Camps sowie die Analyse bestehender Leitlinien, Grundsatzpapiere, Praxishilfen, Vereinbarungen zur Verhinderung Geschlechter spezifischer Gewalt dienten der Studie als die Basis. Ziel war, zuhanden der Regierung und entscheidungsmächtigen Verwaltungsstellen Empfehlungen zur Umsetzung der UNO Resolution 1325 zu Frauen, Frieden, Sicherheit sowie des Gleichstellungsgesetzes der Republik Serbien zu formulieren. Zudem sollten Möglichkeiten einer verbesserten Zusammenarbeit mit GNOs und der lokalen Bevöklkerung aufgezeigt werden. Die Studie dient der UNFPA als Grundlage für ihre weiterführende Zusammenarbeit mit der Serbischen Verwaltung. Unterstützt wurde die Untersuchung zudem von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA, Büro Belgrad.

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Debattier-Club

Altersvorsorge - Alterspolitik

Kommende Diskussionen und Veranstaltungen werden demnächst aufgeschaltet

Der Debattier-Club nimmt auch dieses Jahr die Altersvorsorge in den Fokus. Wir laden die WIDE-Mitglieder und Interessierten gerne zur Diskussion ein. Weitere Informationen: Anja Peter

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Veranstaltung

Feministische Argumente für eine ernährungspolitische Wende

Publikation und weitere Aktivitäten werden nach der Sommerpause aufgeschaltet

Am 23. September 2018 stimmen wir über die Fair Food – und Ernährungssouveränitätsinitiative ab. Den geschlechterspezifischen Unterschieden, sei es in Produktion, Verpackungsindustrie oder Konsumation wird kaum Beachtung geschenkt – obschon Feminiserung von Armut in der kleinflächigen Landwirtschaft längst kein Geheimnis mehr ist. Mit Workshops und Hearing schliesst WIDE diese Lücke mit Argumentarium und mit einer Publikatio. Alle Interessierten sind eingeladen aus ihrer jeweiligen Perspektive die WIDE-Thesen zu diskutieren.

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Koordinationssitzung

Koordinationssitzung WIDE

23. 10. 2018, cfd, Falkenhöheweg 8, 3012 Bern

Die WIDE-Koordintaionsgruppe (Vorstand) trifft sich regelmässig im cfd, die Sitzungen sind offen, alle WIDE-Interessierte sind herzlich zur Diskussion eingeladen. Anmeldung erwünscht (Raum!)

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Stellungnahme

Noch mehr sparen auf Kosten der Frauen?

Weiterführung der Diskussion und Kursankündigung demnächst

Auf der Basis der Stellungnahme  des Debattierclubs von Wide Switzerland zur Altersvorsorge, welche im Zusammenhang der letztjährigen Abstimmung veröffentlicht wurde, plant die AG Altersvorsorge weitere Veranstaltungen für Herbst 2018. Der Diskussionsbedarf ist gross, auch wenn die Thematik der unbezahlten Arbeit deutlich häufiger aufgegriffen wird als vor einigen Jahren. Dennoch sind  grosse Denklücken im öffentlichen und im parlamentarischen Diskurs festzustellen, die in der Gesetzgebung ihre Spuren hinterlassen. Diese Denklücken beziehen sich auf die Leistungen, die Frauen in der Schweiz meist gratis oder schlecht bezahlt für die ganze Gesellschaft erbringen. Das vorliegende Papier will dazu beitragen, die feministische Position in der Debatte um eine gute Altersvorsorge für alle zu stärken.

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