WIDE Switzerland

ist ein unabhängiges, feministisches Netzwerk. WIDE beschäftigt sich mit Care-Ökonomie sowie mit Wirtschafts-, Sozial- und Entwicklungspolitik. WIDE vermittelt Wissen, lanciert Diskussionen und nimmt politisch Einfluss.

Aktuelles:

Retraite

WIDE-Retraite

24. August, 17 Uhr, Universität Bern, Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern, Raum A - 119

für alle WIDE-Aktiven und Interessierten.
17 Uhr bis 18.45 Uhr, 1. Teil: Diskussion über zukünftige Themenschwerpunkte und Aktivitäten von WIDE
18.45 bis 19.15 Uhr: Apero
19.15 Uhr, 2. Teil: Öffentliche Veranstaltung mit Workshop und Diskussion „Ein feministischer Blick auf die Fair Food Idee“.
Weitere Infos siehe unten.

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Veranstaltung

Ein feministischer Blick auf die Fair Food Idee

24. August, 19.15 Uhr, Universität Bern, Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern, Raum A - 119

Die Fair‐Food‐Initiative, die die Grüne Partei Schweiz lanciert hat, möchte den Import von Lebens‐ und Futtermitteln in die Schweiz nachhaltig gestalten. Die Idee, mit Hilfe von Handelsmassnahmen Anreize für mehr  Nachhaltigkeit zu schaffen, ist nicht neu und gerade im Zusammenhang mit den Welthandelsregeln schon oft diskutiert worden. Im Zentrum steht die Frage, ob Produktionsmethoden (sog. ‚processes and production methods‘ oder PPMs) bei der Ausgestaltung von Handelsregeln berücksichtigt werden können oder sollen. Anders gefragt: Sollen Produkte, die auf unterschiedliche Weise hergestellt worden sind, vom importierenden Staat auf unterschiedliche Weise behandelt werden dürfen? Die Studie „Nachhaltige Agrarimporte in die Schweiz?“ von Dr. iur. Elisabeth Bürgi Bonanomi untersucht diese Frage im Hinblick auf Agrarprodukte und zeigt auf, wo die von der Fair‐Food‐Initiative vorgeschlagenen Massnahmen in der Debatte um ein nachhaltiges Agrarhandelssystem verortet werden können.

Die erwähnte Studie war Teil der parlamentarischen Beratungen zur Fair Food Initiative. Als Folge u.a. dieser Beratungen wird im September 2017 der neue Bundesverfassungsartikel Art. 104a zur Abstimmung kommen, der in Abs. d festschreibt, dass «grenzüberschreitende Handelsbeziehungen […] zur nachhaltigen Land- und Ernährungswirtschaft beitragen» sollen.  Entsprechend ist das Thema sehr aktuell. Eine feministische Reflektion darüber hat jedoch noch nicht stattgefunden. Am WIDE-Workshop vom 24. August 2017 soll die Studie von den Anwesenden aus feministischer Perspektive diskutiert werden: welche Fragen stellen sich? Wo sind die heiklen Punkte? Gäbe es bessere Massnahmen? Die Studie wird von der Autorin eingangs kurz vorgestellt, die vorgängige Lektüre wird jedoch vorausgesetzt. Die Autorin wird dabei auch Bezug nehmen auf das Forschungsprojekt «R4D Food Sustainability», an dem sie beteiligt ist.

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Kurse

Frauen zwischen Erwerbsarbeit und Sozialstaat, Armut und Prekarität

WIDE-Kurs | August 2017

Ausgehend von historischen und soziologischen Untersuchungen fragt dieser Kurs mit Blick auf die Schweiz wie die historische und aktuelle Entwicklung der Erwerbsarbeit und des Sozialstaates die weibliche Lebensgestaltung im 20. und 21. Jahrhundert prägte und immer noch prägt:

•    Wann und unter welchen Bedingungen ist Erwerbsarbeit eine Befreiung, wann ein Joch? Was bedeuten in diesem Zusammenhang Armut und Prekarität?
•    Wie lässt sich das Verhältnis von Frauen zum Sozialstaat in seinen unterschiedlichen Formen beschreiben? Ist der Sozialstaat hilfreich oder hinderlich?
•    Welche Lebensbereiche und Fragen sind ausserdem zu berücksichtigen, wenn es um eine selbstbestimmte Lebensgestaltung für alle in einer Gesellschaft gehen soll?

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Debattierclub

Altervorsorge - wie weiter?

Debattierclub vom 8. Juni | cfd, Falkenhöheweg 8, Bern | 18.15 Uhr

Der WIDE Debattier-Club zu Politik, Ökonomie und Care ist ein selbstorganisiertes Gefäss für die Diskussion aktueller politischer Fragen aus der Perspektive der Care Ökonomie. Er findet jeweils am zweiten Donnerstag des Monats statt und wird von einer Kerngruppe vorbereitet.
 Der Debattierclub ist offen für die Beteiligung. Interessierte melden sich bei: Anja Peter.

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