WIDE Switzerland

ist ein unabhängiges, feministisches Netzwerk. WIDE beschäftigt sich mit Care-Ökonomie sowie mit Wirtschafts-, Sozial- und Entwicklungspolitik. WIDE vermittelt Wissen, lanciert Diskussionen und nimmt politisch Einfluss.

Aktuelles:

WIDE Versammlung

WIDE-Themenschwerpunkte 2018

Montag, 6. November, 18.00 Uhr, cfd, Falkenhöheweg 8, Bern

Interessante Themen für die feministische Diskussion bei WIDE gibt es viele, an dieser Versammlung setzen wir mögliche Schwerpunkte und planen Aktivitäten für das kommende Jahr. DerAnlass steht selbstverständlich allen an der Arbeit von WIDE interessierten offen, weitere Informationen: Annemarie Sancar.

Mehr Infos: hier

Debattier-Club

Eine Ausstellung für Dich

Debattier-Club, Mittwoch, 15. November, 18.15 Uhr, Eingang Helmhaus Zürich

Der Debattier-Club macht am 15. November (ausnahmsweise Mittwoch) einen Ausflug ins Helmhaus nach Zürich zur Ausstellung „Eine Ausstellung für Dich“. Vorgesehen ist die Teilnahme am Workshop „Relax: die feministische Ökonomin Mascha Madörin (und du, sicherlich) – ein Workshop für Dich zu unbezahlter und bezahlter Arbeit , begleitet von Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser von RELAX“  Helmhaus. weitere Informationen: Anja Peter

Veranstaltung

Ein feministischer Blick auf die Fair Food Idee 2

Dienstag, 28. November 2017, 18.30 Uhr, cfd, Falkenhöheweg 8, 3012 Bern

Die Fair‐Food‐Initiative, die nächstes Jahr zur Abstimmung kommt, möchte den Import von Lebens‐ und Futtermitteln in die Schweiz nachhaltig gestalten. Die Idee, mit Hilfe von Handelsmassnahmen Anreize für mehr  Nachhaltigkeit zu schaffen, ist nicht neu und gerade im Zusammenhang mit den Welthandelsregeln schon oft diskutiert worden. Doch wie wirkt sich eine Landwirtschaft, die zertifizierte Produkte in die globalen Handelsketten bringt, auf die kleinbäuerlichen Lebensverhältnisse aus? Das Forschungsprojekt zur Feminisierung von Armut (R4D Food Sustainability) unter der Leitung von Dr. Sabin Bieri (Uni Bern) zeigt am Beispiel von Quinoa, wie sich die internationale Zertifizierung und Vermarktung von bis anhin lokal verwerteten Produkten auf den Alltag der Kleinbäuerinnen in Bolivien auswirkt. Für weitere Informationen: Annemarie Sancar

Mehr Infos: hier

Stellungnahme

Noch mehr sparen auf Kosten der Frauen?

Diskussionsbeitrag zur Altersvorsorge aus einer feministischen und care-ökonomischen Perspektive der AG Altersvorsorge des Debattierclubs von Wide Switzerland

Das vorliegende Papier ist ein Diskussionsbeitrag der AG Altersvorsorge des Debattierclubs von Wide Switzerland zum vorliegenden Revisionsvorschlag Altersvorsorge 2020 und darüber hinaus. Wir haben grosse Denklücken im öffentlichen und im parlamentarischen Diskurs festgestellt. Diese Denklücken beziehen sich auf die Leistungen, die Frauen in der Schweiz meist gratis oder schlecht bezahlt für die ganze Gesellschaft erbringen. Das vorliegende Papier will dazu beitragen, die feministische Position in der Debatte um eine gute Altersvorsorge für alle zu stärken.

Mehr Infos: hier

Debattierclub

Zentrumsferne Grundversorgung

Debattierclub vom 14. September | cfd, falkenhöheweg 8, Bern | 18.15 uhr

Die Schliessung des Spitals Zweisimmen droht, was gibt es für Alternativen?

Der WIDE Debattier-Club zu Politik, Ökonomie und Care ist ein selbstorganisiertes Gefäss für die Diskussion aktueller politischer Fragen aus der Perspektive der Care Ökonomie. Er findet jeweils am zweiten Donnerstag des Monats statt und wird von einer Kerngruppe vorbereitet.
 Der Debattierclub ist offen für die Beteiligung. Interessierte melden sich bei: Anja Peter.

Mehr Infos: hier

Austausch

WIDE-Versammlung

24. August, 17 Uhr, Universität Bern, Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern, Raum A - 119

für alle WIDE-Aktiven und Interessierten.
17 Uhr bis 18.45 Uhr, 1. Teil: Diskussion über zukünftige Themenschwerpunkte und Aktivitäten von WIDE
18.45 bis 19.15 Uhr: Apero
19.15 Uhr, 2. Teil: Öffentliche Veranstaltung mit Workshop und Diskussion „Ein feministischer Blick auf die Fair Food Idee“.
Weitere Infos siehe unten.

Mehr Infos: hier

Veranstaltung

Ein feministischer Blick auf die Fair Food Idee

24. August, 19.15 Uhr, Universität Bern, Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern, Raum A - 119

Die Fair‐Food‐Initiative, die die Grüne Partei Schweiz lanciert hat, möchte den Import von Lebens‐ und Futtermitteln in die Schweiz nachhaltig gestalten. Die Idee, mit Hilfe von Handelsmassnahmen Anreize für mehr  Nachhaltigkeit zu schaffen, ist nicht neu und gerade im Zusammenhang mit den Welthandelsregeln schon oft diskutiert worden. Im Zentrum steht die Frage, ob Produktionsmethoden (sog. ‚processes and production methods‘ oder PPMs) bei der Ausgestaltung von Handelsregeln berücksichtigt werden können oder sollen. Anders gefragt: Sollen Produkte, die auf unterschiedliche Weise hergestellt worden sind, vom importierenden Staat auf unterschiedliche Weise behandelt werden dürfen? Die Studie „Nachhaltige Agrarimporte in die Schweiz?“ von Dr. iur. Elisabeth Bürgi Bonanomi untersucht diese Frage im Hinblick auf Agrarprodukte und zeigt auf, wo die von der Fair‐Food‐Initiative vorgeschlagenen Massnahmen in der Debatte um ein nachhaltiges Agrarhandelssystem verortet werden können.

Die erwähnte Studie war Teil der parlamentarischen Beratungen zur Fair Food Initiative. Als Folge u.a. dieser Beratungen wird im September 2017 der neue Bundesverfassungsartikel Art. 104a zur Abstimmung kommen, der in Abs. d festschreibt, dass «grenzüberschreitende Handelsbeziehungen […] zur nachhaltigen Land- und Ernährungswirtschaft beitragen» sollen.  Entsprechend ist das Thema sehr aktuell. Eine feministische Reflektion darüber hat jedoch noch nicht stattgefunden. Am WIDE-Workshop vom 24. August 2017 soll die Studie von den Anwesenden aus feministischer Perspektive diskutiert werden: welche Fragen stellen sich? Wo sind die heiklen Punkte? Gäbe es bessere Massnahmen? Die Studie wird von der Autorin eingangs kurz vorgestellt, die vorgängige Lektüre wird jedoch vorausgesetzt. Die Autorin wird dabei auch Bezug nehmen auf das Forschungsprojekt «R4D Food Sustainability», an dem sie beteiligt ist.

Mehr Infos: hier

Kurse

Frauen zwischen Erwerbsarbeit und Sozialstaat, Armut und Prekarität

WIDE-Kurs | August 2017

Ausgehend von historischen und soziologischen Untersuchungen fragt dieser Kurs mit Blick auf die Schweiz wie die historische und aktuelle Entwicklung der Erwerbsarbeit und des Sozialstaates die weibliche Lebensgestaltung im 20. und 21. Jahrhundert prägte und immer noch prägt:

•    Wann und unter welchen Bedingungen ist Erwerbsarbeit eine Befreiung, wann ein Joch? Was bedeuten in diesem Zusammenhang Armut und Prekarität?
•    Wie lässt sich das Verhältnis von Frauen zum Sozialstaat in seinen unterschiedlichen Formen beschreiben? Ist der Sozialstaat hilfreich oder hinderlich?
•    Welche Lebensbereiche und Fragen sind ausserdem zu berücksichtigen, wenn es um eine selbstbestimmte Lebensgestaltung für alle in einer Gesellschaft gehen soll?

Mehr Infos: hier