WIDE Switzerland

ist ein unabhängiges, feministisches Netzwerk. WIDE setzt sich mit Care-Ökonomie auseinander sowie mit Wirtschafts-, Sozial- und Entwicklungspolitik. WIDE vermittelt Wissen, lanciert Diskussionen und nimmt politisch Einfluss.

Aktuelles:

Kurse

Kurs Einführung in die Feministische Ökonomie

2./9./16./23. November 2020, 18:00-20:00, in Bern und/oder online

Der Kurs bietet in der ersten Hälfte Einblick in die Geschichte der feministischen Debatten rund um Arbeit und ordnet diese in den gesellschaftlichen Kontext ein. Im zweiten Teil des Kurses lernen wir die unbezahlte Arbeit als Teil der Wirtschaft zu verstehen und stellen die Frage, welche Arbeit wie finanziert werden müsste, um mehr Gerechtigkeit für Frauen zu erlangen.

Kursleiterinnen sind Simona Isler, Mascha Madörin und Anja Peter.

Weitere Infos hier: Kursausschreibung. Fragen und Anmeldung: info@wide-network.ch

 

Veranstaltungen

Auf zur Feministischen Sondersession 11./12. September 2020

WIDE ist mit zwei Workshops an der Sondersession präsent

Link zur Webseite und zum Programm der Feministischen Sondersession.
Veranstaltungen von WIDE Switzerland:

Gesprächsrunde zu feministischen Anforderungen an ökologische und gerechte Ernährungssysteme, global und lokal. 12. September, 14-16 Uhr, Dachstock der Reitschule, Bern

Thesen für ökologische und gerechte Ernährungssysteme werden diskutiert, die von der WIDE AG Feministische Blicke auf FairFood Ideen vorbereitet wurden. Die Ergebnisse der Diskussion dienen der Überarbeitung des Thesenpapiers, das WIDE politischen Parteien und weiteren politischen Akteuren in der Schweiz übergeben wird.

Information und Programm hier.

Corona, Krise, Care-Arbeit und woher kommt eigentlich das Geld? 12. September 2020, 11-13 Uhr, online.

Gegenwärtig befinden wir uns in einer Zeit der grossen Um- und Einbrüche. Die grosse Zukunftsfrage wird sich um die Finanzierung der öffentlichen Aufgaben drehen. Eine online-Diskussion von WIDE Switzerland mit der feministischen Ökonomin Mascha Madörin und der Finanzexpertin Margret Kiener Nellen mit Inputreferaten zu Meinungsbildung und Klärung offener Fragen.

Information und Anmeldung hier.

Stellungnahme

Corona, Krise und Care-Arbeit

Diskussionsbeitrag zur Corona-Krise aus einer feministischen und care-ökonomischen Perspektive der AG Corona & Care des Debattierclubs von Wide Switzerland

Das vorliegende Papier ist ein Diskussionsbeitrag der AG Corona & Care des Debattierclubs von Wide Switzerland. Wir haben grosse Denklücken im öffentlichen und im parlamentarischen Diskurs zur Bewältigung der Corona-Krise festgestellt. Diese Denklücken beziehen sich auf die Leistungen, die Frauen in der Schweiz meist gratis oder schlecht bezahlt für die Bewältigung der Krise leisteten und leisten und auf die Finanzierung und Organisation des ganzen Sektors der Sorge- und Versorgungswirtschaft. Wir verlangen eine nationale Strategie zur Organisation und Finanzierung der Care-Arbeit, mit Einbezug der Fachpersonen aus diesen Bereichen, die der Sorge und Versorgung der ganzen Bevölkerung dient und nicht auf der finanziellen und zeitlichen Ausbeutung von Frauen beruht.

Jahresberichte

Jahresbericht 2019

Das Jahr 2019 zusammengefasst

Nach zehn Jahren war es für die Koordinationsgruppe (Vorstand) Zeit, die Arbeitsweise und die Organisationsstruktur zu überprüfen. Trotz dieses intensiven Restrukturierungsprozesses waren die verschiedenen Arbeitsgruppen von WIDE auch 2019 aktiv.

Hier kann nachgelesen werden: Jahresbericht 2019.

Mehr Infos: hier

Aktuelles

Reclaim Democracy Kongress 2020: Digitaler Kapitalismus, soziale Kämpfe und Demokratie

Rote Fabrik, Zürich. 27.-29. Februar 2020

Der Kongress gibt Einblicke in das vielfältige Engagement für eine starke Demokratie. WIDE als Kooperationspartnerin von Denknetz ist auch am zweiten Kongress wieder mit zwei Ateliers vertreten. Im Zentrum des Kongresses stehen drei grosse Fragen. Neben Klimawandel und „Wahr Sagen“ geht es um das Verhältnis von Digitalisierung, Demokratie und Arbeitswelt: wie können wir die Digitalisierung für soziale und demokratische Anliegen nutzen? Die Arbeitsgruppe feministische Aspekte von Digitalisierung organisiert einen Workshop mit dem Titel „Digitalisierungsprozesse aus der Genderperspektive“ und geht der Frage nach wie sich Digitalisierung auf die Organisation von Arbeit auswirkt. Verschiebt sich die Grenze zwischen bezahlter und unbezahlter (Care-) Arbeit und welche Bedeutung kommt der Kategorie Geschlecht zu? Haben wir die richtigen Orte im Blick? Wir fragen nach den Chancen und Risiken und gehen auf die Suche nach geschlechterspezifischen Diskriminierungsmechanismen, fragen nach wirkungsmächtigen Kompetenzen und erforschen innovative Praxen. Die Angaben zum Workshop sind im Programm („Kongress“) sowie beim Link zur Webseite: http://www.reclaim-democracy.org/.

 

Aktuelles

Kampagne der drei Zahlen der feministischen Fakultät - Juni 2019

«Wenn Frauen zählen»

Die feministische Fakultät lanciert eine Kampagne mit drei Zahlen, die jede Frau kennen sollte. Wide arbeitet seit mehreren Jahren zur Care-Ökonomie und plant eigene Aktivitäten zu diesen drei Zahlen unter dem Titel «Wenn Frauen zählen». Wir wollen damit makroökonomische Zusammenhänge, die Frauen besonders betreffen, bekannt machen. Die Zahlen machen deutlich: die immensen Leistungen, die Frauen für unsere Gesellschaft erbringen sind in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Debatte völlig unsichtbar.
Weitere Infos hier

Veranstaltung

"Schluss mit gratis!"

Frauen zwischen Lohn und Arbeit

Buchvernissage
Sibylle Stillhart: «Schluss mit gratis!», Frauen zwischen Lohn und Arbeit

Münstergass Buchhandlung Bern, 20. Juni, 19.30 Uhr

Eigentlich ist es grotesk: Die Mutter von zwei kleinen Kindern sitzt im Büro einer Behörde, hat in ihrem Fünfzigprozentjob kaum etwas zu tun und verdient damit doch ihr Geld. Aber vor und nach der «Arbeit» hat sie Stress in einem hoch getakteten Alltag mit den Kindern und dem Haushalt. Mit dieser intensiven Tätigkeit verdient sie allerdings nichts. Und ihr Mann hat als leitender Angestellter keine Zeit, mit anzupacken. Sie stellt fest, dass sie damit nicht allein ist. Warum kümmern sich eigentlich die Frauen um die Kinder und Männer um ihre Karriere? Warum sitzen diese oft mit privaten Dingen beschäftigt im Büro bis acht Uhr abends, um als fleissig zu gelten, während die «unflexiblen» Frauen pünktlich ihre Kinder abholen müssen? Und warum verdienen die Männer mehr als die Frauen für dieselbe Arbeit, ganz abgesehen von der unbezahlten? Nach «Müde Mütter – fitte Väter» geht Sibylle Stillhart den verschiedenen Mythen von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf nach, stellt die nicht nachvollziehbaren Unterschiede in Ansehen und Bezahlung von Arbeit in Frage und hält ein Plädoyer für «ein gutes Leben für alle». Informationen zu Vernissage

aktuelles

Schwangerwerdenkönnen, Referat von Antje Schrupp, feministische Politologin und Theologin

Mittwoch 8. Mai, 18.30 - 20.30, Politforum Käfigturm, Bern

Die deutsche Wissenschaftlerin, Journalistin und Bloggerin Antje Schrupp beleuchtet gesellschaftspolitisch brisante Fragen aus feministischer Perspektive. Sie hat u.a. anhand von Biografien das Verhältnis von Feminismus und Marxismus untersucht und beschäftigt sich mit den demographischen Verschiebungen und der aktuellen Bevölkerungspolitik: „Niedrige Geburtenraten, leere Renten- und Pflegekassen – die Lage retten sollen jetzt die Frauen, indem sie mehr Kinder bekommen und noch mehr Alte pflegen? Sorry, aber der Ruf nach Methusalems Mütter…“.  Antje Schrupp arbeitet als Redakteurin der Zeitung „Evangelisches Frankfurt“, zudem ist sie Referentin und Publizistin zu Themen aus Philosophie, Feminismus, Religionen und Weltanschauungen.

publikation

Essen.Macht.Arbeit

Feministische Blicke auf Fair Food Ideen

Essen.Macht.Arbeit.

Feministische Blicke auf Fairfood Ideen

Welche Auswirkungen haben nachhaltige Ernährungssysteme auf Geschlechterverhältnisse? Führt Nachhaltigkeit beim Essen automatisch zu mehr Gendergerechtigkeit oder sind weitere Massnahmen nötig? Wie also kann ein Ernährungssystem organisiert werden, welches Einschränkungen, Diskriminierungen und Genderungerechtigkeiten entgegenwirkt? Wäre Gendergerechtigkeit eine Voraussetzung, um nachhaltige Ernährungssysteme zu entwickeln? WIDE geht diesen Fragen aus feministischer Perspektive nach. Eine Sammlung von Artikeln, die Expertinnen in verschiedenen Rollen für WIDE geschrieben haben, ist demnächst auf der Webseite  Essen.Macht.Arbeit

 

Mehr Infos: hier

aktuelles

Digitaler Wandel, Care und Geschlecht

Thesenpapier der Arbeitsgruppe Digitalisierung und Gender

Digitaler Wandel, Care und Geschlecht: Die digitale Transformation bringt einen tiefgreifenden Orientierungs- und Wertewandel. Der allgemeine Digitalisierungs-Diskurs grenzt Genderaspekte systematisch aus – und wenn sie einbezogen werden, ragen meistens die negativen Aspekte des digitalen Wandels heraus. Doch es gibt auch Grund, Digitalisierung als Chance anzusehen, gerade aus feministischer Sicht. Expertinnen haben sie am Hearing von WIDE Switzerland herausgeschält. Thesenpapier

Mehr Infos: hier

Publikation

Neue Publikation: Gender Sensitive Migration / Refugee Policy for Balkan Route Camps in Serbia

Empowering national and local institutions, strengthening gender sensitive cross sectoral responses to refugee crises for the protection of most vulnerable refugees / migrants and asylum seekers

Im Auftrag der UNFPA hat Annemarie Sancar, Geschäftsstelle WIDE Switzerland, ein Assessment durchgeführt zur Situation der geflüchteten Menschen in den Camps der Balkanroute. Interviews mit Regierungsstellen, NGOs, Camp-Mitarbeitenden und  Besuche der Camps sowie die Analyse bestehender Leitlinien, Grundsatzpapiere, Praxishilfen, Vereinbarungen zur Verhinderung Geschlechter spezifischer Gewalt dienten der Studie als die Basis. Ziel war, zuhanden der Regierung und entscheidungsmächtigen Verwaltungsstellen Empfehlungen zur Umsetzung der UNO Resolution 1325 zu Frauen, Frieden, Sicherheit sowie des Gleichstellungsgesetzes der Republik Serbien zu formulieren. Zudem sollten Möglichkeiten einer verbesserten Zusammenarbeit mit GNOs und der lokalen Bevöklkerung aufgezeigt werden. Die Studie dient der UNFPA als Grundlage für ihre weiterführende Zusammenarbeit mit der Serbischen Verwaltung. Unterstützt wurde die Untersuchung zudem von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA, Büro Belgrad.

Mehr Infos: hier

Debattier-Club

Altersvorsorge - Alterspolitik

Kommende Diskussionen und Veranstaltungen werden demnächst aufgeschaltet

Der Debattier-Club nimmt auch dieses Jahr die Altersvorsorge in den Fokus. Wir laden die WIDE-Mitglieder und Interessierten gerne zur Diskussion ein. Weitere Informationen: Anja Peter

Mehr Infos: hier

Veranstaltung

Feministische Argumente für eine ernährungspolitische Wende

Publikation und weitere Aktivitäten werden nach der Sommerpause aufgeschaltet

Am 23. September 2018 stimmen wir über die Fair Food – und Ernährungssouveränitätsinitiative ab. Den geschlechterspezifischen Unterschieden, sei es in Produktion, Verpackungsindustrie oder Konsumation wird kaum Beachtung geschenkt – obschon Feminiserung von Armut in der kleinflächigen Landwirtschaft längst kein Geheimnis mehr ist. Mit Workshops und Hearing schliesst WIDE diese Lücke mit Argumentarium und mit einer Publikatio. Alle Interessierten sind eingeladen aus ihrer jeweiligen Perspektive die WIDE-Thesen zu diskutieren.

Mehr Infos: hier

Koordinationssitzung

Koordinationssitzung WIDE

26. 09. 2018, cfd, Falkenhöheweg 8, 3012 Bern

Die WIDE-Koordintaionsgruppe (Vorstand) trifft sich regelmässig im cfd, die Sitzungen sind offen, alle WIDE-Interessierte sind herzlich zur Diskussion eingeladen. Anmeldung erwünscht (Raum!)

Mehr Infos: hier

Stellungnahme

Noch mehr sparen auf Kosten der Frauen?

Publikation

Auf der Basis der Stellungnahme  des Debattierclubs von Wide Switzerland zur Altersvorsorge, welche im Zusammenhang der letztjährigen Abstimmung veröffentlicht wurde, plant die AG Altersvorsorge weitere Veranstaltungen für Herbst 2018. Der Diskussionsbedarf ist gross, auch wenn die Thematik der unbezahlten Arbeit deutlich häufiger aufgegriffen wird als vor einigen Jahren. Dennoch sind  grosse Denklücken im öffentlichen und im parlamentarischen Diskurs festzustellen, die in der Gesetzgebung ihre Spuren hinterlassen. Diese Denklücken beziehen sich auf die Leistungen, die Frauen in der Schweiz meist gratis oder schlecht bezahlt für die ganze Gesellschaft erbringen. Das vorliegende Papier will dazu beitragen, die feministische Position in der Debatte um eine gute Altersvorsorge für alle zu stärken.

Mehr Infos: hier

Kurs

Feministische Ökonomie - Kurs in vier Teilen

/Feministische Ansätze des Denkens und Verstehens von über Arbeit

Der Kurs führt ein in die Geschichte und Aktualität feministischen Denkens über Arbeit. Im ganzen 20. Jahrhundert haben Feministinnen Arbeit theoretisiert und deren ökonomische Zusammenhänge und Möglichkeiten der Bezahlung politisiert. Der Kurs stellt unterschiedliche aktuelle und vergangene Ansätze und Perspektiven vor und zur Diskussion.http://wide-switzerland.ch/de/aktivität/kurse

Mehr Infos: hier